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Abstand halten: So giftig ist der Bärenklau

Abstand halten: So giftig ist der Bärenklau

Abstand halten: So giftig ist der Bärenklau 1920 1292 Gemeinde Kinsau

Der Riesenbärenklau, oder auch Herkulesstaude genannt, ist nicht mehr zu übersehen. Mit seinem dominanten Erscheinungsbild findet man ihn mittlerweile weit verbreitet in unserer Landschaft.
Insbesondere auf wenig genutzten Flächen, wie Straßenböschungen, Waldrändern, Feuchtwiesen und Brachflächen macht er sich gerne breit.
Auch wenn die Staude als schöne Strukturpflanze gilt, so macht sie doch leider sehr große Probleme.
Bei Kontakt mit der Pflanze, die phototoxische Giftstoffe enthält, kann es zu starken Hautreaktionen und Verbrennungen kommen, was insbesondere für spielende Kinder eine Gefahr bedeutet. An Schulen, in Kindergärten, Spielplätzen, Sportplätzen, entlang öffentlicher Rad- und Fußwege und anderen entsprechenden Flächen sollte diese Pflanze deshalb nicht toleriert werden. Daneben verdrängt die eingebürgerte Pflanze die heimische Vegetation auch auf naturschutzfachlich wertvollen Flächen. Sie siedelt sich aber auch auf landwirtschaftlich genutzten Flächen an. Eine weitere Ausbreitung wird mit Sorge beobachtet und betrachtet.

PDF: Informationen mit ausführlicher Beschreibung
PDF: Betriebsanweisung – Gefährdung durch den Riesenbärenklau

Für Rückfragen stehen Ihnen am Landratsamt Landsberg am Lech gerne zur Verfügung:
Monika Sedlmaier – 08191/129 1474
Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege
Gerhard Däubler – 08191/129 1470
Fachreferent für Naturschutz